Gemeindebericht

Gemeindebericht 2015-2016

Personelles

Bei den im Februar 2016 stattgefundenen Presbyteriumswahlen konnten für die ausscheidenden Mitglieder jüngere Kandidaten als Presbyter gewonnen werden.

Bis auf eine Ausnahme in der Kirchengemeinde Achtelsbach wurden somit alle Presbyterämter wieder besetzt.

Zum 01.06.2016 übernahm Pfarrer Ulrich Hammer eine Pfarrstelle im benachbarten Saarland. Die Presbyterien haben daraufhin Wolfgang Weis für die Kirchengemeinde Brücken und Dieter Schöpfer für die Kirchengemeinde Achtelsbach zum Vorsitzenden gewählt.

Da unsere Pfarrstelle aus organisatorischen Gründen nicht ausgeschrieben werden durfte, übernahm Pfarrerin Marianne Tusch, bisher Krankenhauspfarrerin im Saarland, ab 01.09.2016 den Pastoralen Dienst im Übergang für die 4 Kirchengemeinden Achtelsbach, Brücken, Ellweiler und Nohfelden. Der Kontrakt gilt für 1 Jahr.

Gemeindeleben

Die Partnerschaft mit den Ev. Kirchengemeinden Tornow und Marienthal in Brandenburg ist nach wie vor sehr lebendig. Das alljährliche Partnerschaftstreffen fand wieder über die Pfingsttage vom 13. – 16.05.2016 in Brücken statt. Auf dem Programm stand eine Ausflugsfahrt in die Domstadt Speyer mit einer Schifffahrt auf dem Altrhein zur Pflege der Geselligkeit und Freundschaft.

Während der Vakanz wurden die Kasualvertretungen von den Pfarrer/innen der umliegenden Gemeinden übernommen.

Bei den regelmäßigen Presbyteriumssitzungen von Juni bis September übernahm Pfarrer Keip die Vakanzvertretung.

Im Juli fand ein Studientag mit Frau Joppien vom Erwachsenen-Bildungswerk in Simmern statt. Alle Presbyteriumsmitglieder setzten sich mit dem Thema „Damit zusammen wachsen kann, was zusammen gehört“ auseinander.

Auch in diesem Jahr wurde eine Kleidersammlung für Bethel durch die Ev. Kirchengemeinden Achtelsbach und Brücken organisiert.

Austritte und Eintritte

Im vergangenen Jahr waren in Brücken und Achtelsbach zusammen 4 Austritte und ein Eintritt zu verzeichnen.

Gottesdienste

Alle vorgesehenen Gottesdienste wurden auch nach dem Weggang von Pfarrer Ulrich Hammer wie geplant gefeiert, da das Presbyterium in Eigeninitiative Prädikantinnen und pensionierte Pfarrer als Vertretung gewinnen konnte.

Auch in diesem Jahr fanden zu verschiedenen Anlässen Sondergottesdienste, teilweise auch ökumenisch statt.

• Weihnachtsgottesdienste in Achtelsbach und Brücken mit Kindermusical. Einstudiert und begleitet von Organistin Elena Fillmann

• Osternacht in Brücken mit Osterfeuer und anschließendem Osterfrühstück

• Besuch der Partnergemeinde Tornow/Marienthal an Pfingsten mit gemeinsamen

Gottesdienst (dieses Jahr im Abentheurer Haus in Abentheuer wegen Umbau Gemeindehaus Brücken)

• Jubiläumskonfirmation in Achtelsbach

• Gottesdienst im Grünen, an der Schutzhütte im Grund, in Achtelsbach. Dabei wurde ein kleiner Junge mit Wasser aus dem Achtelsbach getauft

• Zeltgottesdienst (im Freien) der Jugendfeuerwehr der VG Birkenfeld in Brücken

• Gottesdienst anlässlich des 50 jährigen Bestehens der Feuerwehr Meckenbach

• Ökumenischer Gottesdienst im Festzelt an der Glockenkirmes in Brücken

• Erntedankfest mit Gottesdienst, Die Gemeinde Dambach richtete das Fest mit anschließendem Kaffeetrinken aus. Der Erlös ging als Spende an die Kirchliche Sozialstation Birkenfeld

• Ökumenischer Gottesdienst zu St Martin in der Ev. Kirche in Brücken

• Gottesdienst mit Vorstellung der Katechumenen an Buß- und Bettag in Brücken und anschließendem Adventsbasar.

Gemeindekreise

Der Frauenkreis Brücken bietet Vorträge mit Referenten zu verschiedenen Themen an.

Im August wurde die Ausstellung „Nero“ in Trier besucht.

Die alljährliche Rumäniensammlung konnte dieses Jahr aus logistischen Gründen nicht durchgeführt werden.

Für die Flüchtlingskinder in der Heinrich Herz Kaserne in Birkenfeld wurden Pakete gepackt.

Der Frauenkreis richtet wie in jedem Jahr einen Adventsbasar aus, der Erlös wird einem Kinderhilfsprojekt gespendet.

Jugendarbeit der Kirchengemeinden Brücken und Achtelsbach

Die Jugendarbeit, Konfirmandenunterricht und Kindergottesdienst lagen bis Ende Mai 2016 in den Händen des Pfarrers. Durch die Vakanz kam es zu einer Neuorientierung. Nach wie vor wird die Jugendarbeit von beiden Kirchengemeinden zusammen organisiert.

Der Kindergottesdienst bzw. die Kinderkirche findet einmal im Monat statt und wird in der Regel von drei bis vier ehrenamtlichen geleistet. Es treffen sich 5 bis 10 Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren. Es wird gesungen, gebastelt, gespielt, für eine kleine Stärkung ist auch immer gesorgt. In der Vorweihnachtszeit wird ein Krippenspiel eingeübt, dabei unterstützt die Organistin die Jugendmitarbeiter.

Der Konfirmandenunterricht findet 14tägig donnerstags (1,5 Stunden) statt. Die Konfirmanden und Katechumenen treffen sich im Wechsel. Die Katechumenen beginnen in der Regel zu Beginn des 7. Schuljahres (ca. 13 Jahre).

Auch wenn diese Arbeit in den Händen des Pfarrers liegt, so unterstützt eine Presbyterin in der Vakanz und übernimmt einzelne Unterrichtsstunden. Dies ist auch der Berührungspunkt zu der Kinderkirche bzw. dem Presbyterium. Einige Konfirmanden spielen beim Krippenspiel mit.

In diesem Jahr haben die Konfirmanden an der Fahrt des Jugendreferats in den Westerwald teilgenommen. Das Jugendreferat des Kirchenkreises wird eigentlich nur bei Fragen zur Beratung zugezogen. Während der Unterrichtszeit verbringen die Konfirmanden ein Wochenende zusammen und gestalten zwei Gottesdienste.

In der Konfirmandenarbeit gab es bisher noch kein Wunsch von Eltern sich zu beteiligen, hingegen aber in der Arbeit der Kinderkirche.

Die Konfirmandenarbeit sollte nicht zu oberflächlich sein, Jugendliche haben tiefgreifende Fragen, daher ist ein Pfarrer in dieser Arbeit besonders wichtig. Selbstverständlich können erfahrene Jugendmitarbeiter eine sinnvolle Ergänzung darstellen. Letzten Endes hängt es von der Person des Pfarrers ab, ob er Jugendliche für Glauben und Kirche begeistern kann oder ob er diese Aufgabe einer anderen Person überlässt und sich lieber um die Sonntagspredigt, Seelsorge oder Altenarbeit kümmern will.

Fortbildungen im Bereich Jugendarbeit und KU sind immer wünschenswert und interessant. Die Gesellschaft und somit auch die Jugendlichen befinden sich im ständigen Wandel.

Gebäude

Die Kirche der Kirchengemeinde Achtelsbach wurde bedingt durch den Brand im Jahr 2010 vollständig renoviert, so dass dort keine Baumaßnahme erforderlich war.

In der Kirchengemeinde Brücken hat sich im Herbst 2015 das Presbyterium nach intensiver Beratung entschlossen, die Küche und Toilettenanlagen im Ev. Gemeindezentrum zu modernisieren. Ein Architekturbüro wurde beauftragt, einen Plan zu erstellen und die erforderlichen Genehmigungen einzuholen. Am 05.05. 2016 ging es los mit dem Abriss in den betreffenden Räumen.

Trotz mancher Schwierigkeiten und unvorhersehbarer Mehrarbeiten konnten wir unseren Termin- und Finanzierungsplan einhalten, so dass am 02.10. 2016 wie geplant das Erntedankfest gefeiert werden konnte und die neuen Räumlichkeiten großes Lob der Gemeinde fanden.

Dank intensiven Arbeitseinsatzes durch den Bauausschuss und des ganzen Presbyteriums haben wir es in der Vakanz geschafft, alle unsere Vorstellungen hinsichtlich der Gebäudesanierung zu verwirklichen.

Es ist beabsichtigt, im nächsten Jahr einen Teil der Außenmauern trocken zu legen, sowie einen kompletten Neuanstrich der Außenfassaden durchführen zu lassen.

Die Böden in den Gemeindesälen werden erneuert und die Wände gestrichen, so dass wir im Sommer 2017 das 50-jährige Bestehen der Kirchengemeinde Brücken in würdigem Rahmen feiern können.

Die Presbyterien der Ev. Kirchengemeinden Achtelsbach und Brücken